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Daten zur Impfung von Kindern und Jugendlichen

In der bisher einzigen im N Engl Journal Medicine veröffentlichten Studie zur Coronaimpfung von Kindern zwischen 12 und 16 mit dem Biontechimpfstoff traten bei 86% der Kinder Schmerzen an der Injektionsstelle auf, bei 60% Müdigkeit, 55% Kopfschmerzen, 28% Schüttelfrost, 10% Fieber. Bei 3,4% schwerwiegende, systemische Nebenwirkungen. Das Ausmaß der Nebenwirkungen ist in dieser Altersgruppe deutlich höher als bei Erwachsenen.

Von den in Dtl. an Corona erkrankten Kindern mussten weniger als 0,1% stationär aufgenommen werden, davon hatten 2/3 schwere Vorerkrankungen und weniger als 0,00002% starben.

Zum Erreichen einer Herdenimmunität müssten sich 60-70% einer Bevölkerung impfen lassen oder durch die Erkrankung immunisiert sein. Derzeit geben ca 70% der Erwachsenen an, sich impfen lassen zu wollen. Die Gruppe der 12-18-jährigen machen 4,5% der deutschen Bevölkerung aus.

Das Winston Center der Universität Cambridge überwiegt auch bei 20-29-jährigen noch das Risiko der Impfung dasjenige der Infektion.

Kinder und Covid 19

Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. Wobei natürlich dennoch jeder einzelne Fall eines schwer erkrankten oder verstorbenen Kindes an einer SARS-CoV-2-Infektion ein Fall zu viel ist und ein unerträgliches Einzelschicksal für Kind und Familie."

(aus einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH))

 

Corona-Impfung

Allgemeines zur Impfkampagne: 

Wir unterstützen die Impfkampagne der erwachsenen Bevölkerung und beteiligen uns daher auch bei der Impfaktion des Impfzentrums der Stadt. Wie bei anderen Impfungen auch, kann die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit der Coronaimpfung durch eine individuelle, homöopathische Begleitbehandlung gesenkt werden. Dies ist auch möglich, wenn die Impfung nicht in unserer Praxis durchgeführt wird. Auch eine Abschätzung der Impf-Nebenwirkungen in Ihrem persönlichen Fall oder die Frage Impfen ja/nein für bereits von Covid-19-Genesene kann gerne mit uns vorab besprochen werden. (Impfung von Genesenen frühestens 6-8 Monate nach Gesundung)

Der angedachten Impfung von Kindern und Jugendlichen stehen wir kritisch gegenüber, da sich gezeigt hat, dass zum einen junge Menschen in aller Regel gut mit der Corona-Infektion zurechtkommen, wohingegen die Verträglichkeit der Impfungen bei jungen Menschen schlechter ist als ab dem mittleren und va. höheren Alter.

 

Zur AstraZenenca-Impfung:

Nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnis sind die mRNA Impfungen von Biontech und Moderna bei Menschen bis zum Alter von ca. 50 besser verträglich, was kurzfristige (akute) Nebenwirkungen betrifft, als die Impfung von AstraZeneca. Über 50 scheint auch die Impfung mit AstraZeneca gut verträglich zu sein. Dies bewies auch die britische Impfkampagne, bei der Astra in den oberen Altersgruppen millionenfach eingesetzt wurde.

 

Zur Impfung in unserer Praxis: 

Wir haben die Impfaktion in unserer Praxis mit den ersten uns zur Verfügung gestellten Impfstoffen begonnen (Astra und Biontech). Interessierte können sich gerne bei uns vormerken lassen. Es empfiehlt sich zugleich eine Registrierung beim Online Registrierungsportal des Bayerischen Staatsministeriums. Sie können die Impfung dann durchführen lassen, wo Sie eher zum Zug kommen. Wichtig aber: Bitte sogleich die jeweils andere Registrierung löschen lassen, sobald Sie einen Impftermin erhalten.

 

 

 

 

Antibiotika im Säuglingsalter erhöhen Asthmarisiko

Nach einer aktuellen, in der Fachzeitschrift Lancet publizierten Studie gibt es einen proportionalen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Verordnung von Antibiotika im Säuglingsalter und dem Auftreten von kindlichem Asthma. Als Ursache für diesen Zusammenhang wird eine negative Veränderung des Darm-Mikrobioms durch Antibiotika vermutet.