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Corona-Impfung

Allgemeines zur Impfkampagne: 

Wir unterstützen die Impfkampagne der erwachsenen Bevölkerung und beteiligen uns daher auch bei der Impfaktion des Impfzentrums der Stadt. Wie bei anderen Impfungen auch, kann die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit der Coronaimpfung durch eine individuelle, homöopathische Begleitbehandlung gesenkt werden. Dies ist auch möglich, wenn die Impfung nicht in unserer Praxis durchgeführt wird. Auch eine Abschätzung der Impf-Nebenwirkungen in Ihrem persönlichen Fall oder die Frage Impfen ja/nein für bereits von Covid-19-Genesene kann gerne mit uns vorab besprochen werden. (Impfung von Genesenen frühestens 6-8 Monate nach Gesundung)

Der angedachten Impfung von Kindern und Jugendlichen stehen wir kritisch gegenüber, da sich gezeigt hat, dass zum einen junge Menschen in aller Regel gut mit der Corona-Infektion zurechtkommen, wohingegen die Verträglichkeit der Impfungen bei jungen Menschen deutlich schlechter ist als ab dem mittleren Alter.

 

Zur AstraZenenca-Impfung:

Nach gegenwärtigem Stand der Erkenntnis sind die mRNA Impfungen von Biontech und Moderna bei Menschen bis zum Alter von ca. 50 besser verträglich, was kurzfristige (akute) Nebenwirkungen betrifft, als die Impfung von AstraZeneca. Über 50 scheint ganz überwiegend auch die Impfung mit AstraZeneca gut verträglich zu sein. Dies bewies va. auch die britische Impfkampagne, bei der Astra in den oberen Altersgruppen millionenfach eingesetzt wurde.

Da laut Ständiger Impfkommission Menschen unter 60 mit Biontech oder Moderna geimpft werden sollen, diese aber knapp sind, wohingegen reichlich AstraZeneca zur Verfügung steht, ist es auch ein Zeichen der Solidarität der über Sechzigjährigen mit den jüngeren Impfwilligen, sich für den Impfstoff von Astra zu entscheiden.

 

Zur Impfung in unserer Praxis: 

Wir haben die Impfaktion in unserer Praxis mit den ersten uns zur Verfügung gestellten Impfstoffen begonnen (Astra und Biontech) und hoffen, bald Nachschub zu erhalten. Interessierte können sich gerne bei uns vormerken lassen. Es empfiehlt sich zugleich eine Registrierung beim Online Registrierungsportal des Bayerischen Staatsministeriums. Sie können die Impfung dann durchführen lassen, wo Sie eher zum Zug kommen.

 

 

 

 

Antibiotika im Säuglingsalter erhöhen Asthmarisiko

Nach einer aktuellen, in der Fachzeitschrift Lancet publizierten Studie gibt es einen proportionalen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Verordnung von Antibiotika im Säuglingsalter und dem Auftreten von kindlichem Asthma. Als Ursache für diesen Zusammenhang wird eine negative Veränderung des Darm-Mikrobioms durch Antibiotika vermutet. 

Covid-19, Long Covid und Coronaimpfung

Long Covid: Bei manchen Patient_innen verbleiben Beschwerden nach durchgestandener Akutphase der Infektion. Häufige Symptome sind dann z.B. noch bestehender Energielosigkeit, Atembeschwerden, Leistungsknick, Antriebsschwäche, anhaltender Geruchs- oder Geschmackverlust oder andere Organbeschwerden.

Wir beobachten, dass durch strukturierte, naturheilkundliche Behandlung in der Regel vollständige oder zumindest weitgehende Beschwerdefreiheit erzielt werden kann.

Auch während der Akutphase der Coronainfektion können die einzelnen Krankheitsphasen häufig verkürzt und quälende Symptome kurzfristig deutlich erleichtert werden.

Was die Coronaimpfung betrifft, haben wir bisher den Eindruck gewonnen, dass die meisten der geimpften Älteren die Impfung gut zu vertragen scheinen. Bei Jüngeren treten bei den mRNA-Impfstoffen (Biontec o. Moderna) häufig Reaktionen, v.a. nach der zweiten Impfung auf, meist überschießende Lokalreaktionen und auch regionale Lymphknotenschwellungen. Bei der Astra-Zeneca-Impfung beobachten wir die Hauptreaktion v.a. nach der ersten Impfung in Form von abgeschwächten "Corona-Symptomen" (Gliederschmerzen, Schüttelfrost, ggf Fieber etc). Die Impfreaktionen sind als Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impf-Antigen zu interpretieren. Wie hoch die Gefahr von Gesundheitsrisiken über diese Erstreaktion hinaus ist, wissen wir nicht, vermutlich jedoch nicht höher als die Gefahr von Langzeitfolgen nach einer Wildtyp-Coronainfektion.

Eine Firmenpräferenz haben wir mit der derzeitigen Informationlage (noch) nicht. Wir gehen aktuell davon aus, dass der Astra Zeneca Impfstoff besser ist als sein derzeitiger Ruf.

Wir hoffen, dass wir die Coronaimpfung im Verlauf der nächsten Wochen auch in unserer Praxis anbieten können und geben die Modalitäten dazu an dieser Stelle bekannt. Wie Sie vielleicht der Presse entnommen haben, gibt es starke Bestrebungen von verschiedenen Seiten, "die Coronaimpfung dorthin zu holen, wo sie ihren natürlichen Platz hat: in den Hausarztpraxen" (Zitat Prof Scherer, Präsident der Dt. Ges. für Allgemeinmedizin).

Schon jetzt beraten wir Sie gerne vor Ihrem Impftermin über sinnvolle naturheilkundliche Begleitmaßnahmen zur Vorbeugung vor unerwünschten Nebeneffekten.